Suchguertel

Vanessa Stöckel, Lea Rosental,
Marina Rost

2. Semester, Sommersemester 17

im Kurs Mobile Medien

bei Prof. Jens Döring

Die Aufgabe im Fach Mobile Medien war es ein Navigationssystem für eine spezielle Zielgruppe anzufertigen. Bei diesem Navigationssystem sollte es keine Ausgabe durch Sprache, Text oder Symbole geben.

Die Zielgruppe unseres Navigationssystems sind Polizisten bei der Suche nach vermissten Personen. Um die Suche effizienter und für die Suchenden übersichtlicher zu gestalten, wird der mit unserem Suchgürtel ausgestattete Polizist bequem vom einen, in das andere zu durchsuchende Gebiet geleitet. Hierbei wird er durch Vibrationsmotoren navigiert, welche an der jeweiligen Seite im Gürtel eingearbeitet sind.

Der Gürtel ist aufladbar und die perfekte Lösung einen Polizisten zu navigieren, ohne ihn/sie abzulenken, da bei der Suche die Aufmerksamkeit der Polizisten schließlich das Wichtigste ist und auf keinen Fall beeinträchtigt werden soll. Wichtig war hier besonders auf die Zielgruppe einzugehen und auch direkten Kontakt aufzunehmen, um unser Konzept und die Ausarbeitung komplett am Nutzer auszurichten.

Letztendlich war es unsere Aufgabe einen Form- (Bild oben) und einen Funktionsprototypen (Bild unten) zu entwickeln. Mit dem Funktionsprototypen sollte es durch die technische Umsetzung möglich sein die Leitung einer Person mittels des Navigationssystem zu simulieren.


Holzrahmen

Die Suche einer vermissten Person läuft so ab, dass das bereits vorher eingegrenzte Gebiet auf einer Karte in so genannte "Planquadrate" eingeteilt wird. Diese werden anschließend systematisch in Reihen abgelaufen. Hierbei laufen die Polizisten dicht nebeneinander her. In den Nutzerbefragungen ergab sich, dass man als suchende Person allerdings keinen Überblick hat, wo in dem gesamten Suchgebiet man sich aktuell befindet. Deshalb wird der Polizist mithilfe unseres Suchgürtels so einfach vom einem, zum nächsten Planquadrat navigiert.